Feiern, Freiheit, Fotos: Die GRAS-Party im WUK

Samstag, den 16. Mai veranstalteten die Grünen & Alternativen Student_innen (GRAS) eine Feier im Werkstätten- und Kulturhaus (WUK). Mit über 300 Facebookzusagen, Musik-Acts wie Roy de Roy oder den toten Crackhuren im Kofferraum, einer Fotobox und freiem Eintritt wurde kurz vor den ÖH-Wahlen unter dem Motto „Im Gras liegt die Freiheit“ noch einmal auf den Putz gehauen.

Spitzenkandidatin der GRAS, Meryl Haas, hielt am Infostand gut gelaunt die Stellung und verteilte mit ihrem Team Flyer, Fahrradklingeln und natürlich in erster Linie Informationen für alle Interessierten. Haas ist wegen der anstehenden Wahlen etwas angespannt, freut sich aber vor allem wenn Donnerstag Abend die Wahlurnen geschlossen und alle Stimmen ausgezählt sind. Im Vorhinein Feiern? „Feiern gehört einfach dazu“, meint Haas.

Politisch korrektes Feiern

Der Rahmen der Feier war geprägt von den Werten, für die die GRAS sich einsetzt: „Bei dieser Veranstaltung gibt es keinen Platz für Rassismus, Sexismus, Homophobie, Antisemitismus und Rechtsextremismus!“ verkündete bereits die Facebook-Veranstaltungsseite. Passend zum Wahlprogramm war den VeranstalterInnen freier Eintritt genauso ein Anliegen, wie die bewusste Wahl der KünstlerInnen und ein insgesamt politisch korrektes Feiern, das zum Beispiel ohne Sexismus auskommt. Letzteres sollte durch klar erkennbare Ansprechpersonen sichergestellt werden, an die man sich bei Belästigungen aller Art wenden konnte.

 

WUK GRAS 2

Die Studentinnen und Gäste Melissa und Sarah mit GRAS-Goodies (Foto: Helena Knupfer)

Neben den Liveacts und dem obligatorischen Infostand sorgte eine Fotobox für Unterhaltung. „Wir haben Fotos mit den Stickern gemacht, die waren wirklich cool“, freuten sich die Partygäste Sarah und Melissa. Die beiden Studentinnen waren wegen des freien Eintritts ins WUK gekommen, nicht unbedingt weil es eine Feier der GRAS war. Auch für viele andere Gäste war der kostenlose Eintritt ausschlaggebend – und weil man einfach „ganz entspannt draussen sitzen kann“. Insgesamt war das Publikum eher alternativ und, auch in Bezug auf die anstehenden ÖH-Wahlen, heterogen: Von „Ich werde nicht wählen gehen, das bringt nichts“ über „Klar, ich weiß auch schon was ich wählen werde“ war die Wahlmotivation durchwachsen.

Hier gibt es ausführliche Informationen über GRAS-Spitzenkandidatin Meryl Haas.

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