Interview mit dem Spitzenkandidaten des KSV an der Uni Wien

Im Rahmen der Filmvorführung „Blut muss fließen“ hatte unser Blog die Möglichkeit, mit dem Spitzenkandidaten Arnold Paukowitsch der KSV (Kommunistischer StudententInnenverband) an der Uni Wien über die kommen Wahl zu sprechen. Was er und seine Partei von der Wahl erwarten und was sie für die nächsten zwei Jahre geplant haben, erfahrt ihr in diesem Artikel.

Die Ziele der Wahl

Arnold Paukowitsch

Arnold Paukowitsch der KSV

Das Hauptziel der Partei für die bevorstehende Wahl ist es, ihr erhaltenes Mandat, trotz des neuen ÖH-Wahlsystems, zu verteidigen. Bündnisse kann sich Arnold Paukowitsch generell mit allen eher linksgerichteten Parteien vorstellen. Die Wahlziele der KSV bleiben dabei gewollt unkonkret und beschränken sich auf  drei Hauptpfeiler: Erstens sollen die StudentInnen  nicht durch Kosten oder Zugangsbeschränkungen am Studium gehindert werden. Zweitens sollen sie finanziell unterstützt werden und drittens soll Bildung nicht an Profit gekoppelt sein. Das detaillierte Wahlprogramm der KSV findet ihr hier.

Mehr Kommunismus an der Uni

Arnold Paukowitsch betont besonders, wie wichtig es der Partei ist, die ÖH offener zu gestalten und ihre Grundideen im universitären Rahmen zu verbreiten und infolgedessen mit allen Studierenden in Kontakt zu treten. Zu dieser Offensive gehören das Verteilen von Flugblättern, das Organisieren von Informationsveranstaltung sowie ihre unregelmäßig

Zeitung "Unitat" und Flyer der KSV

Zeitung „Unitat“ und Flyer der KSV

erscheinende Fraktionszeitung „Unitat“. Des Weiteren kann jede/r Interessierte an der wöchentlichen Plenumssitzung der Partei in Wien, Ottakring teilnehmen. Ihre Wahlziele sprengen dabei beinahe den universitären Rahmen. So betont der Spitzenkandidat, dass sich die ÖH auch gesellschaftspolitisch äußern soll.

"Eat the rich" Kulli der KSV

„Eat the rich“ Kuli der KSV

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