Fraktion Engagierter Studierender (FEST)

Die Fraktion Engagierter Studierender (FEST) fordert bei der ÖH-Wahl im Mai 2015 nicht nur die Gleichberechtigung aller Studierenden in Österreich, sondern auch die Ermöglichung eines Lebens neben dem Studium. Wie sich die Organisation entwickelt hat und welche Ziele sie verfolgt, findest du hier im Überblick.

Entstehung und Hintergrund der FEST

Die parteipolitisch-unabhängige Fraktion wurde 2009 von den Fachhochschul-MandatarInnen der damaligen ÖH-Bundesvertretung ins Leben gerufen. Gleich zu Beginn ihrer Tätigkeit ging sie eine Koalition mit der GRAS (Grüne Alternative StudentInnen) und VSStÖ (Verband Sozialistischer StudentInnen) ein; seit 2011 arbeitet die FEST auch mit den Unabhängigen Fachschaftslisten (FLÖ) zusammen.

In den letzten 6 Jahren konnte die Fraktion Engagierter Studierender bereits einige kleine Erfolge feiern, wie beispielsweise die Ausarbeitung und die Implementierung der letzten Novellen des Fachhochschulstudiengesetztes und des Hochschulgesetztes für PHen, an der sie einen wesentlichen Beitrag geleistet haben. Nachdem sich die Fraktion Engagierter Studierender über die letzten Jahre auch an den Hochschulen etabliert hat, kann man sie bei der ÖH-Wahl 2015 dort zum ersten Mal direkt wählen.

Forderungen für die Zukunft

In ihrem Wahlprogramm verkündet die FEST, dass sie sich besonders für die Gleichstellung aller Studierenden in Österreich einsetzen will. Sie fordert die Abschaffung der doppelten bzw. mehrfachen Studiengebühren, sowie die Abschaffung der bürokratischen Hürden für Nicht-EWR-BürgerInnen. Ebenso wichtig ist es, das Studium optimal mit Arbeit, Familie und Freizeit zu koordinieren. Deshalb fordert die parteipolitisch-unabhängige Fraktion eine Anpassung der Studienpläne an die Lebensrealitäten der Studierenden.

Auch die Bildungsmobilität steht im Fokus, da diese immer weiter eingeschränkt wird. Viele Studierende im Masterstudium müssen Lehrveranstaltung aus dem Bachelorstudium nachholen, auch innerhalb einer Fachrichtung. Die Fraktion Engagierter Studierender fordert aus diesem Grund eine wesentliche Orientierung an Kenntnissen und Kompetenzen, anstatt um ECTS-Punkte zu kämpfen. Zudem stehen sie für mehr freie Wahlfächer, um sich besser auf weitere Studien vorbereiten zu können.

SpitzenkandidatInnen

Insgesamt stellt die Fraktion Engagierter Studierender eine Liste mit 18 KandidatInnen auf. Die drei SpitzenkandidatInnen sind:

Magdalena Goldinger (KPH Wien / Krems) setzt sich vor allem für die Gleichstellung aller Hochschultypen und deren Durchlässigkeit ein. Als alleinerziehende Mutter möchte sie die Vereinbarkeit von Studium bzw. Beruf und Familie verbessern.

Sasan Djalali (Universität Wien) möchte den Studierenden ein Leben neben dem Studium ermöglichen. Jeder Studierende sollte genügend Zeit zur Verfügung haben, um sich neben dem Lernen auch mit anderen Aktivitäten zu beschäftigen.

Kathrin Romanowski (FH Campus Wien) setzt sich dafür ein, dass das Studienrecht der Fachhochschulstudierenden aus dem Privatrecht in öffentliches Recht überführt wird. Die Studierenden sollen selber mitentscheiden dürfen, und nicht durch die Entscheidungen der Studiengangsleiter unterdrückt werden.

Weitere KandidatInnen:

4. Martin Hajek (FH Technikum Wien)

5. Isabelle Scheibelhofer (FH Joanneum)

6. Elisabeth Kohlmaier(KPH Wien / Krems)

7. Maximilian Golden (FH Technikum Wien)

8. Katharina Scheinast (FH Campus Wien)

9. Silke Kern (TU Graz)

10. Veronica Schramek (Akademie der bildenden Künste Wien)

11. Tobias Kurtze (FH Campus Wien)

12. Katia Ledoux (Universität für Musik und darstellende Kunst Wien)

13. Clemens Reinthaler (FH Technikum Wien)

14. Michael Hnelozub (TU Wien)

15. Esther Röck (FH St. Pölten)

16. Thomas Walter (FH Kärnten)

17. Fahryie Canal (Universität Wien)

18. Christoph Huber (Universität Innsbruck)

Team der Fraktion Engagierter Studierender

Team der Fraktion Engagierter Studierender (Foto: FEST)

 

Text: Anna Faltner

 

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