Ring Freiheitlicher Studenten (RFS)

Der RFS ist eine studentische Vorfeldorganisation der FPÖ, die seit 1952 aktiv ist und bei den ÖH-Wahlen 2013 2,2% der Stimmen erreicht hat. Der RFS ist eine von elf Fraktionen, die bei der ÖH Wahl 2015 (19. bis 21. Mai) um die Bundesvertretung kämpfen. „Mir ist wichtig, dass die ÖH für die Studenten da ist. Momentan ist das nicht der Fall. Der Fokus soll mehr auf den Studierenden liegen und nicht auf Gesellschaftspolitik.“, so der Spitzenkandidat des RFS für die ÖH Wahl 2015, Felix Mayrbäurl.

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Felix Mayrbäurl /Foto: Tamara Krivokapic/

 

Das Wahl-Programm der RFS

Mit den Schwerpunkten auf einer service-orientierten ÖH, Abgrenzung zu kommunistischen Bewegungen, fehlender finanzieller Transparenz seitens der ÖH, der ÖH Zwangsmitgliedschaft und Studiengebühren für Prüfungsinaktive und Nicht-Österreicher hat diese Fraktion ein klares Motto: „Freiheit muss man sich verdienen.“  In einer Konsumgesellschaft, wo man alle demokratischen Freiheiten genießt und im Wohlstand lebt, gibt es die Gefahr, diese Freiheiten zu verlieren, meint Mayrbäurl. Den Weg, um diese demokratischen Freiheiten schützen zu können, sieht Mayrbäurl in dem Grundbaustein der Demokratie – den Wahlen. Der 22-Jährige Wirtschaftsingenieurwesen- und Maschinenbaustudent der TU-Wien ist Obmann-Stellvertreter der RFS und wird die diesjährige Stimmenkampagne anführen. Interesse an Politik zeigte Mayrbäurl dabei schon in der Schule als Mitglied der Schülervertretung. Im grauen Anzug und mit klaren Vorstellungen bezeichnet Mayrbäurl die Hauptaufgabe der ÖH als „die Interesse der StudentInnen vertreten – von der Bildungseinrichtungen oder Ministerien oder anderen Institutionen.“

„Macht braucht Kontrolle“

An der aktuellen ÖH-Leitung kritisiert Mayrbäurl die fehlende Transparenz: „Die ÖH muss ihre Rechnungen offen legen, wie viel Geld bekommen sie wirklich und wo fliegt es hin?“ Kurz gesagt: „Macht braucht Kontrolle“. Die Studiengebühren sind ein weiteres Thema des RFS. Denn die Leistungen spielen eine wichtige Rolle für den Ring Freiheitlicher Studenten. Laut RFS gibt es mindestens 30% Studierende, die prüfungsinaktiv sind, aber trotzdem alle Vorteile des Studentendaseins genießen. „Man muss auch Leistung staffeln. Wer besonderes gut studiert sollte belohnt werden.“, so der TU-Student.

Geringe Motivation der StudentInnen und kein Interesse an Politik sei für RFS ein stetiges Problem. „Die ÖH hat so viele Projekte, die mit StudentInnen nichts zu tun haben. Wenn man wirklich wieder die Arbeit für StudentInnen machen würde, würden sich die StudentInnen auch wieder mehr dafür interessieren, denke ich.“ , so Mayrbäurl. Die Zwangsmitgliedschaft sei ein weiterer demotivierender Faktor. Mayrbäurl ist der Meinung, „dass es so viele StudentInnen gibt, die nicht Mitglied sein wollen und sich auch nicht vertreten lassen müssen.“ Felix Mayrbäurl sieht die Lösung in einer Beschränkung der Mitglieder: „Ich will erreichen, dass diejenigen, die bei der ÖH dabei sind, viel interessierter und motivierter sind. Das wird die ÖH grundsätzlich stärken.“

Der Spitzenkandidat des RFS lädt alle StudentInnen zur ÖH Wahl 2015 ein und meint: „Geht´s unbedingt wählen! Das ist ganz wichtig. Das ist unsere Demokratie, unsere Meinungsfreiheit. Überlegt´s euch genau, was Ihr wählt. Wir haben viele Probleme in der ÖH, da muss sich was ändern. Wir wollen einen Neustart.“

Das genaue Programm des RFS findet Ihr unter: www.rfs.at

 

Text: Tamara Krivokapic

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